Ein Ego-Shooter auf Erfolgskurs

Eines der beliebtesten eSport-Games, das zum Beispiel auf vielen LAN-Partys gespielt wird, ist der Ego-Shooter "Counter-Strike" (kurz "CS" genannt). Ego-Shooter sind Spiele, in denen der beziehungsweise die Gamer in einer 3D-Welt mit verschiedenen Waffen im Repertoire herumlaufen und aus der Perspektive eines bestimmten Charakters eine Mission erfüllen müssen, selbst wenn diese lediglich aus dem Töten von Zombies besteht. Im Falle des im Multiplayer-Modus spielbaren Ego- oder auch Taktik-Shooters Counter-Strike, schlümpft man in die Rolle eines entweder "guten" oder "bösen" Terroristen.

In geheimer Mission

Zur Auswahl stehen zwei Seiten: die Terroristen (T) und die Counter-Terroristen (CT). Beide Teams müssen jeweils eine Mission erfüllen, die wiederum von der zuvor gewählten Map, also dem Handlungsort, abhängt. Die Terroristen sind für gewöhnlich die Bösen und müssen zum Beispiel versuchen irgendwo eine beziehungsweise mehrere Bomben zu legen sowie Geiseln halten. Die Counter-Terroristen als Gegenseite haben dann das Ziel, die Geiseln zu befreien und an einem geheimen oder zumindest geschützten Ort in Sicherheit zu bringen. Das rundenbasierte Spiel wird von der Seite gewonnen, die entweder ihre Mission abgeschlossen oder die Gegner vollständig ausgelöscht hat. Nach jeder gewonnenen Runde, die noch kein Endsieg darstellt, bekommt das Gewinner-Team ordentlich Geld, von dem sie sich mit einer besseren Ausrüstung ausstatten können. Die einzelnen Teammitglieder kommunizieren während des Spiels für gewöhnlich per Chat miteinander.

Von Jubelschreien und Buhrufen

Seit der Erstveröffentlichung der 1.0 Version dieses Ego-Shooters im November 2000, findet das Actionspiel einen immensen Anklang. Leider gerät besonders Counter-Strike aufgrund seiner Popularität und ungebrochenen Beliebtheit immer wieder in die Schusslinie von reißerischen Medienmachern, die stets Sündenböcke für diverse Amokläufe Jugendlicher brauchen und sich dabei gerne sogenannte Killerspiele als Ursache Nummer 1 heraussuchen. Aber den Verkaufszahlen schadet es dennoch nicht!